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Ein Wochenende in der Stadt der Engel – Los Angeles

Vor circa 10 Monaten kam mir die Idee von einem Studium in New York. Noch in der selben Woche beschloss Feli, ohne dass ich schon jeglichen Plan hatte, wir könnten ja vor ihrem Hawaii-Trip für ein Wochenende nach LA fliegen. Ich habe sofort zugesagt ohne darüber nachzudenken, wie weit New York überhaupt von Los Angeles weg ist. Aus zwei Nächten wurden am Ende zum Glück drei, denn sonst lohnt sich das bei einem 6 Stunden Flug noch weniger.

Durch Zufall schlug Feli dann noch mein Geburtstagswochenende vor und schwups, die Zeit verging wie im Flug. Nun sitze ich an meinem Geburtstag wieder im Flieger auf dem Weg nach New York.

Wahnsinn, wie schnell dieses eine Jahr umgegangen ist.

Aber ich möchte hier eigentlich nur das Wochenende Revue passieren lassen, also fangen wir mal mit Donnerstag an:

Tag 1:

Um 5 Uhr morgens hat mich der Shuttle (Ich buche alle Flughafenshuttle in den USA über SuperShuttle) abgeholt und ohne noch jemanden einzusammeln auf dem direkten Wege nach Newark, New Jersey zum Flughafen gebracht.

View over Nevada

Vor Ort war ich viel zu früh, was auch immer ich mir dabei gedacht habe, boarding war um 8, geflogen sind wir erst um 9. Naja, 2 Bücher mehr im Gepäck, sowie mein bewährtes Makeup im Doppelpack, ging es dann endlich los. Und zwar sogar 15 Minuten zu früh, Hut ab dafür United Airlines!

Wie ich generell hier in den Staaten reise, meine Flüge möglichst günstig buche, die Transfermöglichkeiten, die Hotels/Hostels, Internet, und so weiter, darüber werde ich in Ruhe nochmal ein en kurzen eigenen Beitrag schreiben.

Die Flugzeit sollte fast 7 Stunden betragen, nach 6 waren wir in LA angekommen. Noch einmal meinen Respekt, zu früh und überpünktlich..

Feli hatte leider weniger Glück. Landen sollte sie am Nachmittag aus München, ich wollte die paar Stunden am Flughafen warten. Mit einer Verspätung von am Ende knapp 4 Stunden hat keiner von uns gerechnet. Ich bin dann daher doch schon in unser Hostel vorgefahren und bin den Hollywood Boulevard ein wenig rauf und runter gelaufen.

 

 

Um 9 waren wir mit den Zwillingen aus der Schule zum Essen verabredet, von Feli noch immer keine Spur. Maya, Kim und ich haben uns irgendwann wirklich Sorgen gemacht.

Um 10 war sie dann endlich da, Circa 7 1/2 Stunden nach mir.

 

 

 

 

Tag 2:

Am nächsten Morgen, Jetlag konnte Feli aufgrund von Schlafmangel zum Glück nicht haben, sind wir mit dem Uber an den Santa Monica Pier gefahren um dieses mega Wetter auszunutzen. Wir hatten knapp 27 Grad und Sonne pur, das nach Eis und Schnee in München und New York… Nachdem wir den Pier entlang geschlendert sind, den Musikern gelauscht und tolle Fotos gemacht haben, sind wir runter an den Strand. Ich denke, das letzte mal habe ich mit Chrissi auf Mallorca das Meer gesehen und das fühlt sich wie eine halbe Ewigkeit her an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Stärkung in einer Mall sind wir auch schon wieder in unser schönes Hostel gefahren. Dieses Hostel ist wie eine kleine Welt in der großen Stadt. Direkt am Hollywood Boulevard gelegen, mit Innenhof, Frühstück, Bar (das hatte sich für uns beide under-aged ja erledigt:)) und tollen Aktivitäten. Auch unser „Zimmer“, bestehend aus einem Schlafzimmer, einer riesen Küche (haben wir die überhaupt einmal betreten, außer um etwas in den Kühlschrank zu legen?) und einem schönen Badezimmer. Die Lage war top, mit Blick auf das Hollywood-sign, also besser konnte Feli das wirklich nicht buchen. Danke nochmal dafür!

 

 

 

Love you, travel buddy

Beach day

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Maus dann doch völlig geschafft von der Zeitverschiebung um halb 6 schon eingeschlafen ist, sind wir an dem Tag nur noch gegen späten Abend Essen gegangen.

Tag 3:

Am nächsten Morgen wurden wir von Wind und „Kälte“ überrascht, sodass wir uns einen Sightseeing-, Museumstag daraus gemacht haben. Mit Kalt meine ich vielleicht 15°C, ich hatte aber nicht einen Pulli dabei und der Wettervorhersage komplett vertraut…

 

Blondes only

In dem Hollywood Museum, ebenfalls direkt am Hollywood Boulevard, sind alle möglichen Filmkostüme und Kulissen ausgestellt. Von Klassikern mit Marilyn Monroe, zu Baywatch bis hin zu den modernsten Serien wie “How to get away with Murder“, “The Walking Dead“ und vieles vieles mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend sind wir in die Warner Bros. Studios gefahren. Ein kurzes Fazit vor weg: Für diese überteuerten Preise haben wir uns definitiv mehr erwartet.

Pretty Little Liars Set

Im Endeffekt war die Tour durch die Filmstadt ganz cool und interessant. Wir haben das Pretty Little Liars Set gesehen, viel von Batman, Friends, das Studio von Ellen und vieles mehr. Es war beeindruckend wie klein die Sets waren, nicht die einzelnen Häuser unbedingt, und wie die Straßen für unterschiedlichste Filmen wiederverwendet wurden. Ein Beispiel: Der Park in dem die Mädels von PLL den roten Mantel das erste mal treffen sollen und feststellen, dass es mehrere A’s gibt, das sind vielleicht 10 Quadratmater Rasen. Diese wurden gleichzeitig für einen George Clooney Film als Hausdach verwendet und als Park in vielen weiteren Filmen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Tour ging ungefähr 2 Stunden, insgesamt dauerte unser Besuch knapp 3 Stunden. Wir beide sind aber der Meinung, dass das keine 65$ wert ist, egal wie beeindruckend das “Central Perk“, inklusive der Couch von “Friends“ ist oder die ganzen wirklich befahrbaren Batmobile.

Im anschließend sind wir dann italienisch Essen gegangen und da es dann in Deutschland schon Mitternacht war, fing Feli auf einmal an zu singen und hat mich eingeladen (danke nochmal, aber Geburtstag hatte ich wirklich noch nicht…:)).

 

 

 

 

Das nächste Ständchen bekam ich um 21 Uhr Ortszeit, da meine Mutter und mein Bruder in New York schon auf mich warten und es da bereits Mitternacht war.

3 Zeitzonen = 30 Stunden Geburtstag, praktisch, oder? 🙂

 

 

 

 

 

Tag 4:

Heute früh wurde ich um 3 Uhr von meinem Shuttle abgeholt und nun sitze ich hier. Im Landeanflug auf New York, jetzt kann der Geburtstag mit der Familie richtig los gehen.

Danke Feli, für das kurze, aber wunderschöne und erholsame Abenteuer!!

Magali van Riesen

  • JS

    Hey Magali,

    was für ein schöner Reisebericht über diese tolle Stadt.
    Ich war auch schon öfters in L.A. , aber an den Drehorten von Pretty little liars war ich leider noch nie. Da kriege ich ja als Fan gleich wieder Lust. Cool, dass du deinen Geburtstag dort verbringen konntest.

    Cheers,
    JS
    jetstreamsforthegoodlife.com/instagramable-l-a-wall-to-wall-guide

    22. May 2018 at 17:10 Reply

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